Ein altes Thema in Netze

Ein altes Thema der Klosterkirche Netze

Die Planung einer Sicherung, damit unser wertvoller Altar auch wirklich in der Netzer Klosterkirche bleiben darf, ist schon Geschichte. 2016 hat der Kirchenvorstand das Thema wieder aufgenommen. Die hohen Wartungskosten einer Alarmanlage für Feuerwarnung auf hohem Niveau, die an die Leitstelle der Feuerwehr angeschlossen sein sollte, würden auf Dauer das Budget der Kirchengemeinde bei Weitem übersteigen.

Daher kam, nachdem die DEKRA Mängel an der Elektrik und gravierende Mängel an der vorhandenen Feuermeldeanlage festgestellt hatte, folgender Wink aus Kassel:

Wenn ihr die Kirche sicher macht, besonders die Elektrik und die Heizungsanlage dann kann der Altar ohne nennenswerte Alarmanlage in der Kirche bleiben.“

Angemahnt wurden ebenfalls gravierende Sicherheitsmängel in unserer Kirche, um die Elektrik überhaupt warten zu können.

Wir hätten die Maßnahme niemals vorantreiben können, wenn nicht der Erlös aus dem Verkauf des Pfarrhauses ausschließlich für Renovierungsarbeiten an Kirche und Hospitalhaus festgelegt worden wäre.

Demzufolge betrieb der Netzer Kirchenvorstand nun energisch die Sanierung unserer Kirche: Die Firma Döring wurde mit der Planung und Überwachung der Elektro- und der Zimmermanns-Arbeiten beauftragt, die Firma Stittgen und Breiden mit der Planung der Maßnamen an der Heizungsanlage. Im Paket enthalten waren auch Arbeitssicherheitsmaßnahmen auf Kirchturm und Dachboden. Die Oberaufsicht haben das Kirchenkreisamt und der Bauherr, der Kirchenvorstand.

Hervorragendes geleistet hat Herr Schreinermeister Jürgen Heun im Bereich Arbeitssicherheit im Kirchturm und auf dem Dachboden. Die Firma Schneider hat durch Kabelrollen auf dem Dachboden die Lampen im Kirchenschiff absenkbar gemacht, dass man diese ohne hohes Sicherheitsrisiko austauschen kann. Die Ausleuchtung von Kirchturm und Dachboden entspricht dem höchsten Standard. Die Firma Mahr ist dabei, damit die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Kirche stimmt, die Heizung ‚altargerecht‘ zu machen.

Wir hoffen noch auf Elektroanschlüsse im Altarbereich und einen Schalter am Hauptportal, damit Mitarbeiter der Kirchengemeinde die Kirche nicht im Dunkeln betreten müssen.

Wir hoffen, dass die Arbeiten Anfang Dezember abgeschlossen sein werden.

Text und Fotos: Til Follmann

Aufgang mit Treppengeländer

Wartungsang im Kirchendach